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1983, 2004, 4 colour silkscreen print on powder coated aluminium gloss
black
100 x 100 x 100 cm
courtesy Air de Paris, Paris, © Marc Domage
Der 1964 in England geborene Liam Gillick gehört seit Beginn der
1990er-Jahre zu den prominentesten Vertretern der Weiterentwicklung konzeptueller
Kunst und zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Gegenwart.
2009 wurde er ausgewählt, den Deutschen Pavillon bei der 53. Biennale
in Venedig zu gestalten. Die Bundeskunsthalle widmet Liam Gillick nun
eine umfangreiche Einzelausstellung, die die Entwicklung seines Werkes
anhand wichtiger Werkgruppen und Themen darstellt.
Das Werk des in New York und London lebenden Künstlers kann keinen
bestimmten künstlerischen Medien zugeordnet werden: er ist Objektkünstler,
Maler, Komponist, Kurator und Kritiker zugleich. Seine zum Teil Raum füllenden
Arbeiten greifen minimalistische Konzepte auf. Gillick verfügt zudem
über ein umfangreiches publizistisches Werk, das Essays, Kritiken,
fiktionale Texte und theatergleiche Szenarien umfasst. Im Mittelpunkt
steht dabei die Vermittlung zwischen dem kritischen Potential seiner Kunst
und der ästhetischen Qualität seiner Arbeit. (...)
(Pressetext)
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
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